Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit

Viele junge Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter?

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie man aussieht, welche Sprache man spricht oder ob man eine Behinderung hat. Jeder kann mitmachen. Zum Beispiel lernen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit ist das Inklusion. Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal verschieden zu sein. Und alle haben etwas davon. In einer inklusiven Welt sind alle Menschen offen für andere Ideen. Wenn man etwas nicht kennt, ist das nicht besser oder schlechter. Es ist normal! Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er oder sie ist.

Das bedeutet für die Thüringer Sportjugend:

Wir müssen unsere Angebote so gestalten, dass die Teilnahme keine Besonderheit sondern die Regel ist. Die Zugänge müssen erleichtert werden. Dies bedeutet, wo nötig ein besonderes Betreuungsangebot und die Aufklärung aller Teilnehmenden. Wir wollen in unsere Angebote alle Menschen mit einbeziehen und durch pädagogische Maßnahmen darauf hinwirken, dass wir den besonderen Bedürfnissen sowohl von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung als auch allen anderen in Anerkennung ihrer Verschiedenheit gerecht werden.

Die Thüringer Sportjugend stellt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Fördermittel für inklusive Projekte zur Verfügung. Um das Angebot zu nutzen, ist folgendes zu tun:

1. eine Projektidee entwickeln,
2. die Projektskizze zu Papier bringen,
3. einen THSJ-Antrag im Profil 5 erstellen,
4. diese beiden Unterlagen bei der THSJ einreichen.

Jeanette Schilling

Referentin Jugendbildung, Jugendpolitik

Tel: 0361 34054-43

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