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Mental stark in die Zukunft - Jahrestagung der Thüringer Sportjugend 2026

Für zwei Tage drehte sich im März in der Landessportschule Bad Blankenburg alles um den Austausch zum Thema Mentale Gesundheit. Eingeladen waren die regionalen Jugendleitungen der Kreis- und Stadtportjugenden, die überregionalen Jugendleitungen der Sportfachverbände und Interessierte. Die Thüringer Sportjugend bot den Teilnehmenden ein informatives Programm aus Fachwissen, Praxiswissen, Austausch und magischen Momenten.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Vorstandsmitglied Aaron Rommeley wurde es direkt inhaltlich: Torsten Rothämel (Sportlicher Leiter Nachwuchsakademie Science City Jena und Mentalcoach Mindklang) übernahm den Impulsvortrag zum Thema „Mental Health im Verein und im Nachwuchssport“. Es ging darum, dass Sport nicht nur im Leistungssport negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben kann. Zudem bietet das wachsende Gesundheitsbewusstsein junger Menschen eine gute Möglichkeit, mentale Gesundheit auch stärker im Breitensport zu thematisieren und passende Angebote zu schaffen. Dabei ist mentale Stärke nicht automatisch gleichbedeutend mit mentaler Gesundheit, denn diese ist kein „gesund/krank“-Zustand, sondern ein Spektrum mit unterschiedlichen Ausprägungen. Rothämel war es zudem wichtig, dass Thema im Sport transparenter anzugehen und die Wichtigkeit zu stärken – auch bei Vereinen und Verbänden.

Zauberhaft und verblüffend ging es weiter im Programm: Jannis Klemm, Zauberkünstler und Mentalist aus Jena, sorgte mit seiner Mentalmagie-Show für Begeisterung.  

Zwischen Yoga-Matte und Workshop-Input

Der nächste Tag startete bewegt mit einer „Guten-Morgen“-Yogastunde mit Julia Mauermann. Anschließend sorgte ein interaktives Bingo-Spiel für einen lockeren Seminarauftakt und Austausch. Bevor es in die Workshops ging, hielt Saskia Simon, unter anderem tätig am Bundesstützpunkt Oberwiesenthal, einen Fachvortrag über psychische Gesundheit.

Im Workshop 1 stand das Thema „Mental stark – Fit für Schule, Sport und Leben“ im Mittelpunkt, referiert durch Sportpsychologin Lisa König vom Deutschen Skiverband. In Workshop 2, den Mandy Kossmann, Sportjugendkoordinatorin aus Gotha leitete, ging es um „Bewusste Kommunikation als Präventionsmaßnahme.“ Workshop 3 mit Insa Schmitter, Resilienztrainerin, befasste sich mit dem Thema „Mentale Gesundheit im Sport – Grundlagen und Handlungssicherheit für Trainer*innen“.

Praxisnah und gut vernetzt

Nach einer stärkenden Mittagspause, die intensiv für den Austausch über die ersten Ergebnisse genutzt wurde, ging es am Nachmittag in die Vertiefung. In der zweiten Workshop-Phase wurden Inhalte nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch praktisch erprobt. Mit viel neuem Wissen im Gepäck und gestärkt für die Herausforderungen im Sportalltag endete die Jahrestagung 2026.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmenden, Helfer*innen und an die Referent*innen für den inspirierenden Input!