
THSJ aktiv auf Vollversammlung des Landesjugendring Thüringen
Die Thüringer Sportjugend war im November 2025 mit einer eigenen Delegation auf der Vollversammlung des Landesjugendring Thüringen e.V. (LJRT) vertreten. Als größte Mitgliedsorganisation im Landesjugendring nutzte die THSJ die Tagung intensiv, um ihre Positionen und die Perspektive des organisierten Sports in die Diskussionen und Beschlussprozesse einzubringen.
Im Austausch mit Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie standen aktuelle Herausforderungen der Jugendarbeit im Mittelpunkt. Besonders begrüßte die Thüringer Sportjugend die klare Betonung, Jugendarbeit als ressortübergreifendes Querschnittsthema zu verstehen und als zentrale Ressource für junge Menschen und ihre Entwicklung zu stärken.
Ein wichtiges Signal setzte die THSJ mit einem eigenen Antrag, der von den Delegierten der Vollversammlung angenommen wurde. Der Beschluss beauftragt den Vorstand des Landesjugendrings, sich für ein Jugendprogramm zur Förderung des jungen Engagements in Thüringen einzusetzen – ein Anliegen, das die Thüringer Sportjugend seit Langem vorantreibt.
Auch in den Debatten zu weiteren Anträgen brachte sich die THSJ aktiv mit fachlicher Perspektive ein. So flossen ihre Änderungsanträge in die Beschlüsse zu den Themen
„Kein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige“ sowie
„Ablehnung eines verpflichtenden sozialen Jahres für junge Menschen“
ein und trugen damit zur inhaltlichen Schärfung und teils einstimmigen Annahme der Beschlusslagen bei.
Für die Thüringer Sportjugend hat die Vollversammlung des Landesjugendrings einen hohen Stellenwert: Sie bietet jungen Menschen sowie ihren Verbänden eine wichtige Plattform, um an politischen Prozessen teilzunehmen und diese aktiv mitzugestalten.
Zum Abschluss der Tagung wurde Susie Schulze, Referentin Jugendbildung, Jugendpolitik, einstimmig als stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings wiedergewählt. Die THSJ wertet dies als deutliche Stärkung der sportlichen Jugendverbandsarbeit im Freistaat.


